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Kulturadressen
Eisenbahnmuseum Lokschuppen Aumühle
Ratiborweg 24
22043 Hamburg

Öffnungszeiten: Sonntags von 11 bis 17 Uhr (ggf. nur bis zur Abenddämmerung)

Tel.: 040 / 65 72 68 99
Web: www.lokschuppen-aumuehle.de
Beschreibung:
Im Eisenbahnmuseum Lokschuppen Aumühle des VVM werden Fahrzeuge restauriert und nach den gesetzlichen Vorschriften untersucht, die dann teils auch auf unserer Museumsbahn am Schönberger Strand eingesetzt werden. Daher sind auf dem Gelände auch noch nicht restaurierte oder nur äußerlich überarbeitete Fahrzeuge zu finden. Um unserem musealen Anspruch gerecht zu werden genügt es nicht, irgendwelche gut erhaltene, alt aussehende Fahrzeuge zu zeigen oder einzusetzen. Für Touristik- oder Nostalgiefahrten mag dies ein gangbarer Weg sein, aber wir wollen möglichst Fahrzeuge bewahren, die einst in großer Zahl und über lange Zeit das Bild norddeutscher Bahnen prägten, wie z. B. unser - bis auf wenige noch fehlende Details - fertig restaurierter Abteilwagen \"Elberfeld 1892\", Deutschlands meistgebauter Reisezugwagen. 12200 Exemplare wurden 1908-1922 gebaut und waren in Hamburg bis 1962, in Polen gar bis 1978 im Einsatz! Von Deutschlands zweithäufigster Personenwagenbauart sind nur 2 Exemplare in ausländischen Museen erhalten, wir konnten hierzulande nur noch einen als Schuppen dienenden Wagenkasten und ein passendes Fahrgestell retten. Wie manch anderes historisch bedeutsames Relikt müssen wir ihn leider unter Planen verstecken, damit Wind und Wetter nicht zerstören, was noch erhalten ist.

Von der legendären preußischen Dampflokbauart \"T3\", in ca. 1700 Exemplaren gebaut und jahrzehntelang im Rangierdienst und auf Neben- und Kleinbahnen unentbehrlich, lädt die vor über 100 Jahren für die Prenzlauer Kreisbahn gebaute \"PK3\" ebenso zur Führerstandsbesichtigung ein, wie die große Personenzug-Tenderlok Nr.14 der bis 1941 privaten Eutin-Lübecker Eisenbahn. Wahre Hamburgensien sind der Doppelstockbeiwagen Nr. 56 der elektrischen Kleinbahn Altrahlstedt-Volksdorf-Wohldorf, von dessen Oberdeck Sie den ganzen Lokschuppen überblicken, wie auch der Triebzug 1624a/b der Vorortbahn Blankenese-Poppenbüttel, die heute als HVV Linie S1 firmiert. Die bislang nicht vermeidbare Freiaufstellung des 1984 äußerlich restaurierten 1624a/b macht derzeit umfangreiche Konservierungen und Reparaturen erforderlich und zeigt deutlich, dass langfristiges Überleben von Museumsfahrzeugen nur unter Dach möglich ist.
Weiterhin ist auf dem Gelände des Lokschuppens eine kleine Feldbahnanlage (500 mm und 600 mm Spurweite) zu finden, mit betriebsfähigen Fahrzeugen. Die Feldbahn kommt sowohl im Besucherverkehr, wie auch im innerbetrieblichen Transport zum Einsatz. Feldbahnen dieser Art waren früher auf Großbaustellen, Torfwerken, Ziegeleien und anderen Fabriken allgegenwärtig. Auch der Bau von Eisenbahnstrecken und der Bau der Hamburger U-Bahn war ohne Feldbahnen früher nicht möglich. Transportaufgaben der Feldbahn werden heute von LKWs, Gabelstaplern oder Förderbändern wahrgenommen.
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